Ein ständiges rotes Aufleuchten bei Nacht zeigt, wo sie stehen. Windräder. Was als Warnung für den Flugbetrieb gedacht ist, wird jedoch von vielen als störend empfunden und frisst darüber hinaus Energie. Doch dies kann sich noch diese Woche ändern, wenn der Bundestag über das so genannte Energiesammelgesetz abstimmt.

„Der vorliegende Gesetzentwurf enthält eine Regelung zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung, die zugleich Technologie-offen ist. Dadurch kann das nächtliche Dauerblinken der roten Lichter an den Windkraftanlagen endlich beendet werden, ohne sich auf bestimmte Techniken festzulegen“, so die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen. Die Regelung sieht vor, dass die Blinklichter nur noch dann leuchten dürfen, wenn sich ein Flugobjekt in der Nähe befindet. „Licht aus, wenn kein Flugzeug kommt, heißt die einfache Formel, die auch noch Energie spart. Ich kann nur appellieren, die zugelassenen Techniken so schnell wie möglich einzusetzen. Das wird die Akzeptanz von Windanlagen in der Bevölkerung sicherlich erhöhen“, so das stellvertretende Mitglied im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie.