Lachs aus Handewitter Produktion darf nach Australien

Freudige Überraschung für die Handewitter Lachsverarbeitungsfirma Vega Salmon: Ihre seit Jahren unternommenen Anstrengungen, Lachs auch nach Australien zu exportieren, wird in absehbarer Zeit realisiert werden. Wie das australische Ministerium für Landwirtschaft und Wasserresourcen jetzt mitteilt, wird Deutschland in die dortige Liste der Lachsverarbeitungsländer aufgenommen.

„Die größte Nuss, die es zu knacken galt, war es, Deutschland auf die Positivliste der Exportländer nach Australien zu bekommen“, so die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen. „Dort wird sehr viel Lachs konsumiert. Der Markt ist also interessant. Gleichwohl stellen die Australier hohe Anforderungen an Reinheit und Qualität der importierten Produkte. Dafür, dass diese Voraussetzungen bei Vega gegeben sind, haben sich bereits Sabine Sütterlin-Waack als Bundestagsabgeordnete gemeinsam mit Stefan Wesemann von der Schleswiger Geschäftsstelle der IHK seit 2015 intensiv eingesetzt.

Um das so genannte Markteintrittsverfahren zu erreichen, mussten Gutachten erstellt und viele Gespräche mit den Spitzen im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geführt werden, da von dort die Bearbeitung des Verfahrens erfolgen musste. Auch jetzt stellt diese Erklärung der Australier noch keinen Freifahrtschein dar. Das deutsche Agrarministerium bleibt nämlich noch aufgefordert, den Export mit einer staatlichen Gesundheitsbescheinigung zu zertifizieren. Das ist der nächste Schritt, an dem wir gemeinsam in Berlin arbeiten werden. Für heute freue ich mich über die gute Nachricht. Sie bietet rund 200 Arbeitskräften Sicherheit und dem Handewitter Fischverarbeitungsbetrieb ein gute Zukunftsperspektive.“

2019-02-14T11:09:41+00:0014. Februar 2019|News, Presse, Wahlkreis|
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